Mein Ziel –
Besser kommunizieren im internationalen Business

7 Minuten Lesezeit

Im digitalen Zeitalter brauchen Sie #Einfach.

In der heutigen digitalisierten Welt ist es schwierig genug, die Aufmerksamkeit von Kunden und Mitarbeitern zu gewinnen. Wenn man sie einmal hat, sollte man die Zeit der Zuhörerschaft nicht verschwenden.

#Einfach ist essentiell bei der Kommunikation mit Menschen aus verschiedenen Ländern in der Verkehrssprache Englisch.

Wenn Sie auf Sprachbarrieren treffen, sind simple Aussagen für Nichtmuttersprachler einfacher zu verstehen. #Einfach hilft Ihnen, Missverständnisse zu vermeiden.

#Einfach ist zielorientiert.

Wenn Sie sich auf den wichtigsten Teil Ihrer Aussage konzentrieren, zeigen Sie den Menschen auf klar verständliche Weise, wo Ihre Prioritäten liegen – und was Sie von ihnen erwarten.

Die Technologie hat die Art der Kommunikation amerikanischer Firmen weitreichend verändert und die Erwartungen der Kunden in punkto Kundenservice, einem Synonym für wechselseitige Kommunikation zwischen Firmen und ihren Kunden, gehoben. Kunden, ja sogar Geschäftskunden, wünschen sich intensivere Beziehungen zu den Firmen, von denen sie kaufen. Sie erwarten unverzüglich Rückmeldung und fordern Informationen verschiedenster Art wie zum Beispiel Videos.

Obwohl Kunden weltweit ähnliche Erwartungen hegen, gibt es sehr große kulturelle Unterschiede, wie Firmen sich dem Thema Kommunikation annähern. In diesem Blog spreche ich insbesondere über die Herausforderungen aber auch Freuden internationaler Kommunikation.

Mein Fachgebiet umfasst insbesondere die Kommunikationsunterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Firmen. Aber hören Sie an dieser Stelle nicht auf zu lesen, wenn Sie weder Deutscher noch Amerikaner sind! Meine Artikel und Tipps beziehen sich auf die meisten, wenn nicht sogar alle Arten der internationalen Firmenkommunikation.

Mein Name ist Stephanie Hammer. Ich arbeite seit über 20 Jahren zusammen mit Firmen aus dem internationalen Bereich. Ich habe in insgesamt vier verschiedenen Ländern gelebt, studiert und gearbeitet. Für mich als Amerikanerin ist dies das 19. Jahr der Zusammenarbeit mit deutschen Firmen, das 6. Jahr Leben und Arbeiten in Deutschland und -der ultimative Test internationaler Kommunikation- das 14. Ehejahr mit einem wunderbaren deutschen Mann namens Thomas.

Ich habe diesen Blog angefangen, um über die Kommunikationsunterschiede deutscher und US-amerikanischer Firmen zu schreiben. Wer diese Unterschiede kennt, versteht daraus seinen Vorteil zu ziehen.

Vielleicht denken Sie jetzt: „Wen interessiert das?“ Deutsche Firmen sollte das brennend interessieren. Laut Statistischem Bundesamt sind die Vereinigten Staaten Deutschlands Nummer 1 aller ausländischen Handelspartner. Deutschlands Exporte in die USA erreichten 2015 ein Volumen von 215 Milliarden Euro. Wir US-Amerikaner sind ihre allerwichtigsten Kunden.

Größere deutsche Firmen spielen in derselben Liga wie ihre Kollegen aus den USA. Doch Deutschlands so genannte heimliche Champions, die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die den deutschen Wirtschaftsmotor antreiben, würden von einem besseren Verständnis dieser Kommunikationsunterschiede und praktischen Tipps, diese zu ihrem Vorteil zu nutzen, profitieren. 

Im Allgemeinen wirkt die Kommunikation deutscher Firmen auf Amerikaner nicht sehr ansprechend. Während die deutsche vorsichtigere Herangehensweise durchaus ihre Berechtigung hat, vergrößert sich die Lücke zwischen unseren doch sehr unterschiedlichen, geschäftlichen Kommunikationsstilen.

Wir Amerikaner schätzen aus unserer kulturellen Veranlagung heraus kurze, knackige Botschaften, Infografiken und Videos, ja sogar Humor. Wenn deutsche Firmen hingegen mit textlastigen Publikationen, überlangen Präsentationen und vollgestopften Power-Point-Folien kommunizieren, schalten wir Amerikaner ab.

Eine Verschwendung von Potenzial. Schlimmer noch, dieser Unterschied in der Kommunikation kann zu Missverständnissen führen und im schlimmsten Fall wichtige Geschäftsbeziehungen zerstören.

Wenn Sie Ihre Kommunikation so verändern, dass Sie damit die Erwartungen Ihrer amerikanischen Zuhörerschaft erfüllen, werden Sie davon deutlich profitieren.

Überhaupt hängt Ihr Erfolg (Verkauf, Gemeinschaftsprojekte, beruflicher Aufstieg etc.) größtenteils von der Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber ab. Es reicht nicht aus, Worte zu wechseln und einander zu verstehen. Sie wollen erreichen, dass man an Ihre Botschaft glaubt und sie verinnerlicht. Denn zu guter Letzt möchten Sie Menschen dazu bewegen, etwas zu TUN – Ihr Produkt kaufen oder finanzieren, Informationen teilen und so weiter. 

Viel Vergnügen beim Lesen und Zuschauen! Ich freue mich auf Ihr Feedback auf Twitter @shammerkrabbe



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